Da bekanntlich alles einmal ein trauriges Ende nehmen muss, waren auch meine zwei Wochen Mexikourlaub schneller vorüber, als mir lieb gewesen ist.
Nach einer insgesamt sechzehnstündigen Busfahrt von Puebla über Oaxaca, sind wir am Ziel unserer Reise, der Pazifikküste Mexikos gelandet, da Hauptaugenmerk dieses Urlaubs, die malerischen Strände der Buchten von Mazunte und Zipolite werden sollten. Diese Beiden Orte liegen ungefähr drei km westlich von Puerto Ángel im Bundesstaat Oaxaca, an einem etwa drei km langen Sandstrand. Seit den 70er Jahren, als viele Hippies aus Kalifornien an die Strände von Zipolite, bzw. Mazunte kamen, um der Sonnenfinsternis von 1970 beizuwohnen, sind die Hängemattenkolonien weltweiter Aussteiger berühmt. Die Backpacker-Hostels liegen direkt am Strand und die Preise belaufen sich auf 50- bis 150 Pesos die Nacht, was für uns umgerechnet zwei bis drei Euro sind.
Wer die natürliche Lebensform der Einheimischen kennenlernen und miterleben möchte, ist hier am richtigen Fleck. Sehenswürdigkeiten gibt es neben dem Punta Cometa, einem kleinen Kap von dem man den Sonnenuntergang wunderbar sehen kann, im eigentlichen Sinn keine, doch die Strände, das klare, tiefblaue Meerwasser mit seinen meterhohen Wellen sind ein Traum und nahezu perfekt zum Surven geeignet.
Sonnenuntergang in menschenleerer Bucht - Nur Beth und ich
Aussicht Punta Cometa

Die Strände Mazuntes und Zipolite